Mineralien (Spurenelemente, Mengenelemente) im Trinkwasser:
Der Mineralgehalt im Leitungswasser ist regional sehr unterschiedlich! In manchen Orten liegt er weit unter 100mg je Liter und damit nahe an der Qualität von Osmosewasser, in anderen Gebieten wird der gesetzliche Höchstwert von 2000mg je Liter erreicht.

Die Zusammensetzung des Mineralgehalts ist auch sehr verschieden. Daher ist es praktisch unmöglich dem Wasser eine Bedeutung für die Mineralversorgung des Körpers beizumessen.

Darüber hinaus ist die bioverfügbarkeit der Mineralien im Leitungswasser fraglich.
In Mineralwässern gelöste Mineralsalze sind viel zu grob! Für die Bedürfnisse der Zelle sind sie ungeeignet, da die Bausteine zu groß (nicht kolliodal) sind, um in die Zelle zu gelangen. (vergl. Aquaporine)

30 Minuten bis 3 Stunden nach seinem Genuß verursacht mineralreiches Wasser eine Vermehrung der weißen Blutkörperchen.
Im Wasser gelöste Mineralien werden zum Teil ausgeschieden, der Rest im Körper eingelagert. (in Venen, Arterien, Muskeln, Gelenken und im Gewebe) Volkstümlich spricht man von Verkalkung.
Besonders gravierende Folgen hat die Einlagerung der Mineralien und anderer Schlacken im Bindegewebe zwischen den Blutgefäßen und Zellen. Der freie Stoffwechsel zwischen den Blutgefäßen und den Zellen wird behindert. Der Zelle entsteht ein Mangel an Nährstoffen und - was paradox ist - an Mineralien.

Die Mineralien in pflanzlicher Nahrung liegen in Form von Chelaten vor.
Beispiel: Kalzium z.B. als Kalziumlaktat.
Das heißt, das Kalzium ist von einem Aminosäurenmantel umgeben. Die Aminosäuren sind organische Grundbausteine, die problemlos verwertet werden.
Nur organisch gebundene Mineralien, wie sie in Obst und Gemüse vorkommen, können gut verwertet werden, da sie kleiner als die Zellen sind und deshalb in die Zellen gelangen können.
Ausserdem liefern natürliche pflanzliche Lebensmittel die für die Verwertung notwendigen Enzyme, Vitamine, sekundären Pflanzenstoffe usw. gleich mit!

Der Körper erhält Mineralien, Spurenelemente und Vitamine durch natürliche, rohe Nahrung wie Gemüse, Salate, Früchte, Kräuter, Nüsse und Samen, die in der freien Natur Sonnenenergie aufgenommen haben!

Zitat aus "Der Große Gesundheits-KONZ" Seite 319
Könnte man auch mit dem Einnehmen von Kalk dem Knochenschwund bei älteren Menschen nicht entgegenwirken?
Man kann nicht:
Dieser Kalk geht in die Weichteile - und nicht in die Knochen. Und deshalb bessert sich die Osteoporose der Kranken nicht - sie werden nur noch steifer. Und vergreisen noch schneller!
Dank der Kalktabletten! Ohne den Gegenpart Magnesium - der Körper kann es nur aus organischen Stoffen, also Pflanzen, entnehmen - ist Kalzium allein nur schädigend!
Es gibt noch einen Grund, warum sich Kalzium (Kalk) an nicht gewünschten Plätzen ablagert, selbst wenn der Organismus genug davon durch Milch, Käse und Tabletten zugeführt bekommt: Weil dieses Kalzium nicht im Verbund mit lebenden Organismen (Pflanzen) steht.
Weshalb er es für den Erhalt der Knochen und Zähne nicht nutzen kann. Er lagert es deshalb zum Großteil ab, am liebsten in den Adern.
Warum? Weil es ihm dort, in diesem mehr als viermal den Erdumfang umfassenden Netz am ungefährlichsten erscheint. Immerhin ist deren Netz 160.000 Kilometer lang.
Die Alternativmedizin spricht bei gesondert zugeführten Mineralien gerne von anorganischen. Korrekt ist das nicht. Denn es gibt eigentlich keine "organischen" Mineralien.
Es gibt nur im natürlichen Lebensverbund mit lebenden Organismen stehende anorganische Mineralien. Und im Gegensatz dazu unbelebte Mineralien, die allein für sich vorkommen.
Kochen löst z.B. die im organischen Verbund mit den Pflanzen stehenden Mineralien. Dass die infolge dessen nicht mehr so ideal vom Körper aufgenommen werden können, darüber brauchen wir wohl kaum zu streiten. Denn die Eichung des Stoffwechsels durch die Schöpfung lautete allein auf rohe Nahrung.
Zitat Ende!


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